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Auch wenn es schwer fällt, bewahren Sie Ruhe ! Sichern Sie die Unfallstelle ab und leisten Sie Verletzten erste Hilfe. Zumindest bei Schäden, die über einen Bagatelleschaden hinausgehen, empfiehlt es sich die Polizei zu rufen.

Notieren Sie sich die Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge, Namen und Anschrift sowie Telefonnummern der Fahrer und Daten der Fahrzeughalter. Sind Zeugen vorhanden, empfiehlt es sich auch deren Kontaktdaten aufzunehmen. Soweit es möglich ist, sollten Sie die Unfallstelle fotografieren.

Verbindliche Aussagen über den Unfallhergang sollten möglichst erst nach einer Beratung durch einen Anwalt erfolgen. Abzuraten ist insbesondere von einem Schuldanerkenntnis, da dies mitunter einen Versicherungsschutz durch die Haftpflichtversicherung ausschließen kann.

Hinzuweisen ist darauf, dass die Kfz-Zulassungsstellen im Rahmen der Schadensabwicklung verpflichtet sind, die maßgeblichen Daten herauszugeben. Über den Zentralruf der Autoversicherer (0180-25026) haben Sie zudem die Möglichkeit die zuständige Versicherung zu erfragen.

Innerhalb von einer Woche sollten Sie den Unfall Ihrer Versicherung melden, um einen Versicherungsschutz nicht zu gefährden. Bei schweren Verletzungen sollten Sie innerhalb von 48 Stunden Mitteilung vom Unfall machen.

Bei einem fremdverschuldeten Unfall sind Sie bei der Beauftragung eines Sachverständigen frei. Sie müssen sich also von der gegnerischen Versicherung nicht auf einen bestimmten Sachverständigen verweisen lassen.

Vorsicht ! In letzter Zeit ist zu beobachten, dass die Versicherungen bestrebt sind möglichst frühzeitig an den Geschädigten zu treten, um die Abwicklung durch freie Sachverständige zu unterbinden. Hierauf müssen Sie sich nicht einlassen! Die gegnerische Versicherung ist Ihnen nicht bei der Schadensabwicklung behilflich, Sie ist Ihr Gegner (!) und wird ihre eigenen Interessen verfolgen. Wenden Sie sich daher unmittelbar an mich, damit ich Ihre Interessen unabhängig vertreten kann.

Auch bei Auswahl der Werkstatt unterliegen Sie bei einem fremdverschuldeten Unfall keiner Weisung der gegnerischen Versicherung auf eine Vertragswerkstatt.

Vorsicht ! In letzter Zeit ist zu beobachten, dass die Versicherungen bestrebt sind möglichst frühzeitig an den Geschädigten zu treten, um die Abwicklung durch freie Werkstätten und Mietwagenunternehmen zu unterbinden. Hierauf müssen Sie sich nicht einlassen! Die gegnerische Versicherung ist Ihnen nicht bei der Schadensabwicklung behilflich, Sie ist Ihr Gegner (!) und wird ihre eigenen Interessen verfolgen.

Für die Dauer der Reparatur haben Sie ggfs. einen Anspruch auf einen Mietwagen. Hierbei ist zu beachten, dass der Geschädigte bei der Anmietung mitunter eine Verpflichtung zur Einholung von Vergleichsangeboten hat. Nach neuster Rspr. sind die Vermieter bei Vermietung zu einem sog. erhöhten Unfallersatztarif jedoch verpflichtet, dem Mieter auf diesen erhöhten Tarif hinzuweisen.

Vorsicht ! Aufgrund der Schadensminderungspflicht sollte bei einem geringem Fahrbedarf (ca. 20 km pro Tag) besser auf Taxi oder auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgegriffen werden. Zudem sollten wegen z.T. erheblicher Preis- unterschiede Preisvergleiche angestellt werden, um keine Nachteile zu erleiden. Bei der Anmietung ist außerdem zu empfehlen ein unterklassiges Fahrzeug als das beschädigte Fahrzeug auszuwählen. Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie vor Anmietung Ihren Rechtsanwalt befragen.

Copyright Rechtsanwalt Frank Lee, Essen