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Ersatzpflichtig ist primär der unmittelbare Unfallverursacher, d.h. der Fahrer eines Fahrzeugs oder auch ein anderer Verkehrsteilnehmer durch dessen schuldhaftes Verhalten ein Verkehrsunfall resultierte (sog. Verschuldenshaftung). Daneben kommt u.U. die reine Gefährdungshaftung des Fahrzeughalters in Betracht.

Fahrerhaftung, 18 StVG

Bei der Fahrerhaftung nach § 18 StVG ist zu beachten, dass das Verschulden des Fahrers vermutet wird (sog. Haftung für vermutetes Verschulden) und es daher Aufgabe des Fahrers ist sich zu entlasten. Zu beachten ist, dass nur der Schaden ersetzt wird, der nach der allgemeinen Lebenserfahrung aus dem Verhalten des Schädigers resultierte. Besonders atypische und nicht erwartbare Umstände sind ihm nicht zuzurechnen.
Für das Verschulden gelten insbesondere die Vorschriften der StVO, welche den Verkehrsteilnehmern erhöhte Sorgfaltsanforderungen auferlegen. Erhöhte Sorgfaltsanforderungen gelten u.a. bei: erkennbar Hilfsbedürftigen (Kinder, ältere Menschen), beim Überholvorgang, Fahrstreifenwechsel, Ausfahren aus einem Grundstück, beim Aus- und Einsteigen, Bushaltestellen.
Hinzuweisen ist zudem auf den sog. Vertrauensgrundsatz. So darf z.B. ein Wartepflichtiger grds. darauf vertrauen, dass ein rechts blinkender Vorfahrtsberechtigter auch tatsächlich nach rechts fährt.

Gefährdungshaftung, 17 StVG

Daneben kommt u. U. auch die Haftung des Fahrzeughalters (d.h. derjenige, der die Verfügungsgewalt über das Kraftfahrzeug hat und das Fahrzeug für eigene Rechnung gebraucht) in Betracht. Diese sog. Gefährdungshaftung des Fahrzeughalters entsteht verschuldensunabhängig daher, weil der Betrieb eines Kfz eine Gefahrenquelle schafft.

Die Gefährdungshaftung nach dem Straßenverkehrsgesetz ist auf einen Höchstbetrag beschränkt. Der Höchstbetrag bei Verletzung eines Menschen beträgt 600.000 EUR und 300.000 EUR wegen der Beschädigung einer Sache.

Die verschuldensunabhängige Haftung des Halters wird jedoch unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen:

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